Erbteilungen und Testamente

Eine Erbschaft kann für Familien leicht zur Zerreissprobe werden. Es geht nicht immer nur ums Geld. Manchmal sind auch verletzte Gefühle und Missverständnisse schuld am Familienzwist. Aus diesem Grund ist es ratsam, bereits frühzeitig über eine Aufteilung des Vermögens nachzudenken. Dies kann beispielsweise mittels Testament oder familiärer Erbteilungsvereinbarung geschehen.

Sofern keine vorgängige Lösung für den Fall nach dem Tode getroffen wird, findet die gesetzliche Erbfolge Anwendung. Diese soll möglichst die „Gerechtigkeitsvorstellung der Bevölkerung“ treffen. Jedoch bestehen Herausforderungen, beispielsweise bei nichtehelicher Lebensgemeinschaft und bei gleichgeschlechtlichen Partnerschaften, aber auch bei Immobilienbesitz. Ausschlaggebend bei der gesetzlichen Erbfolge ist die sogenannte Blutsverwandtschaft.

Eine Alternative stellt die testamentarische Erbfolge dar. Ein Erblasser kann bis zum Erbanfall ein bereits errichtetes Testament jederzeit aufheben und/oder ersetzen.

Weiteres besteht die Möglichkeit, familienintern eine gemeinsame Erbteilung zu Lebzeiten zu erstellen. In diesem Papier wird zusammen erarbeitet, wie die Vermögenswerte (z.B. Immobilien, Schmuck, Kunst, Bargeld, Autos etc.) zwischen den Nachkommen aufgeteilt werden sollen. Durch die gemeinsame Ausarbeitung der Verteilung sollte eine einvernehmliche und für alle akzeptable Lösung gefunden werden können.

*Tätigkeiten iZm Art. 2 TrHG

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